Name: Dieter Fender oder im Duo unter dem Namen "Johannes und ich" - Nicht-Kirchenmusikalisches Kirchen-Kabarett
Auf der Bühne: Dieter Fender, mit Gitarre, Gesang und Geschichten. 1958 erblickte ich in Anröchte das Licht der Welt, lernte in Warstein den Zusammenhang zwischen Katholizismus und Brautradition kennen und entwickelte daraus den Wunsch, als Gemeindereferent in den Dienst der Kirche zu treten. Getrieben von den postmaterialistischen Idealen der ganz späten 68er versuchte ich in Iserlohn, Hagen-Vorhalle, Bad Sassendorf und Witten-Annen Menschen auf den Weg der von mir als richtig erkannten Kirche zu führen, was dort aber niemand begriff. Trost suche ich seit Jugendtagen immer wieder im Gitarrenspiel, dem Schreiben eigener Lieder und der Aufführung derselben in verschiedenen Bandformationen. Sportlich bin ich dem BVB 09 verfallen, der genauso erfolgreich Fußball spielt, wie ich Gemeindereferent bin, also in regelmäßiger Abstiegsgefahr schwebt. Meine Frau und meine beiden Kinder lieben mich trotzdem und glauben an mich. Weil ich mir teure Therapien nicht leisten kann und die Wartelisten bei den guten Psychotherapeuten unendlich lang sind, habe ich mich entschieden, Kabarett zu machen. Der Heilungsprozess hat schon begonnen. Für den schlimmsten Fall habe ich mich abgesichert und arbeite nun schon seit 2003 als Krankenhausseelsorger in einer Psychiatrie.
Johannes Rollenbeck ist mein musikalischer Therapeut. Er spielt Kontrabass, ist begeisterter Folkmusiker und Folk – Tanz – Freak und an Fußball völlig uninteressiert. Er wurde 1960 in Ostwestfalen als Sohn eines evangelischen Diakons geboren. In den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verschlug es ihn ins Ruhrgebiet, wo er heute hauptamtlich als Computerdompteur arbeitet. – Größer könnten die Gegensätze kaum sein. Und das ist gut so.
Kommen aus: Witten und Dortmund
Aktiv: seit zwei Jahren als Duo, vorher (und immer noch) in diversen anderen Formationen
Programm: „Kirche könnte so schön sein,“ ist mein/ unser erstes Programm. Im Mittelpunkt steht der kirchliche Alltag im Erzbistum Paderborn, der Auf- und Abbruch in der Pastoral vor Ort und der Versuch mit Management und Marketing zu retten, was verloren geht. Werbeblöcke und Lieder sorgen für Entspannung. Wir spielen auf Pfarrfesten, Jahreshauptversammlungen, Jubiläen und auch einfach ohne Anlass. Neben einem zweistündigen Vollprogramm bieten wir auch Kurzaufführungen am Sonntag zum Frühschoppen und zur Einführung in die PGR-Klausur. Wir nehmen als Gegenleistung Geld und darüber kann und muss man sprechen.
Kontakt: fenderneu@freenet.de
Homepage: www.fenders-kirchenkabarett.de